Wussten Sie, dass viele Männer kein Blut spenden dürfen?
In Deutschland zählen schwule und bisexuelle Männer laut den Richtlinien der Bundesärztekammer zur ‚Risikogruppe‘ potentieller Spender. Dabei werden sie in einem Atemzug mit Prostituierten und Drogenabhängigen genannt und somit ebenfalls von der Knochenmark-, Plasma- und Blutspende ausgeschlossen.
Dies hat sich ein Verein angenommen: Schwules Blut
“Schwules Blut” entstand im Sommer 2004. Eines der Gründungsmitglieder kam für eine Knochenmarkspende in Frage, um einem Leukämie-Patienten (Blutkrebs) das Leben zu retten. Doch als Schwuler wurde er von der Spende ausgeschlossen, obwohl er gesund ist und seit Jahren in einer monogamen Lebenspartnerschaft lebt.
Dies machte Freunde und Bekannte sehr betroffen. Frauen und Männer, die nicht verstehen können, warum bei dem steten Mangel an Blutspenden eine große Gruppe unserer Gesellschaft von der Spende ausgeschlossen wird. Als weiteren Aspekt stellte sich die Tatsache heraus, dass bei Heterosexuellen ihr Risikoverhalten nicht überall berücksichtigt wird. Schwulen wird ein Verhalten unterstellt, welches bei Heterosexuellen in einigen Bundesländern nicht einmal abgefragt wird!
Der Verein “Schwules Blut” setzt sich dafür ein, dass Schwule nicht mehr kategorisch als Risikogruppe von der Blutspende ausgeschlossen werden. Denn:
Mehr Infos: www.schwulesblut.de
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