Gareth Thomas ist einer der besten Rugbyspieler der Welt. Und er ist schwul. Der Waliser ist der erste aktive Rugbyspieler, der sich öffentlich zu seiner Homosexualität bekennt. (es war im Dezember 2009) Und er ist der erste prominente Sportler überhaupt, der während seiner aktiven Karriere in einer Mannschaftssportart diesen Schritt wagt.
„Ich möchte nicht als der schwule Rugbyspieler bekannt sein. Ich bin in erster Linie ein Rugbyspieler. Und ich bin ein Mann und zufälligerweise schwul. Was ich zuhause mache, hat nichts mit meinem Sport zu tun.“
Homosexuellenfeindlichkeit ist vor allem in Männersportarten verbreitet. In anderen Disziplinen ist der Umgang mit Homosexualität zumindest etwas weniger kompliziert. Geoutet haben sich Sportler wie:
Martina Navratilova (Tennis)
1991 erschien Martina Navrátilovás Autobiografie mit dem Titel „So bin ich“, in der sie offensiv zu ihrer Homosexualität Stellung nimmt.
Billie Jean King (Tennis)
Amélie Mauresmo (Tennis)
Judith Arndt (Radfahren)
Greg Louganis (Turmspringer)
1994 bekannte sich Greg Louganis offiziell zu seiner Homosexualität und gab bekannt, dass er seit 1988 mit dem HI-Virus infiziert sei; von der Infizierung wusste er schon wenige Wochen vor den Olympischen Spielen in Seoul 1988.
Marcus Urban (Fussballer)
Im November 2007 outete er sich in einem Interview als homosexuell.2008 erschien eine Biografie mit dem Titel Versteckspieler. Die Geschichte des schwulen Fußballers Marcus Urban.
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