Schwulsein von Geburt an – Ist Homosexualität vererbbar? Interessante Erkenntnisse neuer Studien
Wissenschaftler sind der physiologischen Ursache für Homosexualität wieder ein Stückchen näher gekommen.
Wie eine aktuelle Untersuchung einer Reihe schwedischer Forscher ergab, ähneln sich die Gehirnstrukturen von homosexuellen Männern und Frauen in vielen Punkten. Hieraus schließen Forscher, dass Homosexualität sowie die sexuelle Orientierung des Menschen im Allgemeinen genetisch bedingt und nicht „erlernt“ sind.
In der Untersuchung wurde deutlich, dass homosexuelle Männer eher symmetrische Gehirnhälften haben, während diese bei heterosexuellen Männern vorwiegend symmetrischer Natur sind. Aus dieser Besonderheit des Gehirns homosexueller Männer schließt die Forschung nun, dass Homosexualität dem Einzelnen mit in die Wiege gelegt wird.
Natürlich reduziert die Wissenschaft bei dieser Theorie vollkommen die individuelle Entwicklung sowie das soziale Umfeld des homosexuellen Menschen. Nicht selten waren bestimmte Auslöser in der Kindheit oder frühen Jugend für heutige homosexuelle Männer ausschlaggebende Gründe für die Bekennung zum Schwulsein.
Die Forschungsergebnisse mögen somit ein weiteres hinzugefügtes Mosaik zur grundsätzlichen Debatte „Wodurch entsteht Homosexualität“ sein, geben aber sicherlich keine definitive Antwort auf die Frage.
Tags: Antwort, Forscher, Frage, Geburt, Gehirn, Gene, genetisch, Homosexualität, homosexuelle Männer, Männer, Schwulsein, symmetrische Gehirnhälften, Wissenschaft